Bundesparteitag 2014.1/Antraege/47-EPP-1

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Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Antrag an den Bundesparteitag handelt. Bis zu einer eventuellen Annahme durch die Delegierten stellt dieser Antrag keine offizielle Aussage oder Meinung der ÖDP dar.

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Nummer und Titel 47-EPP-1 Europapolitisches Programm - Sprachenpolitik Antragsteller Landesverband Hamburg
Unterzeichnet Volker Behrendt Abstimmungsergebnis 7 Ja / 0 Enthaltungen / 0 Nein Datum und Ort Hamburg, 13.12.2013
Antragskommission Der Antrag ist zugelassen.
Bundesvorstand -
Status Noch nicht behandelt.

Antragstext

Der Bundesparteitag möge beschließen:

Auf Seite 4 im Europapolitischem Programm der ÖDP (2008) findet man folgenden Hinweis:

"Die ÖDP befürwortet und unterstützt die Entwicklung der Europäischen Union von einer bloßen Wirtschaftsgemeinschaft hin zu einem Staatenverbund freier, sich vorrangig selbst regierender Völker, der auch die kulturellen, sprachlichen und wirtschaftlichen Eigenarten der einzelnen Regionen respektiert und fördert."

 Im Anschluss an diese Aussage wird folgende Ergänzung eingefügt:

„Die ÖDP unterstützt Bestrebungen zur Verbesserung der direkten Kommunikation zwischen den EU-Bürgern, z.B. durch Verwendung der neutralen, internationalen Sprache Esperanto.“

Begründung

Die im Programm formulierten Zielsetzungen können nicht erreicht werden, wenn man mit der Sprachenpolitik in Europa so weiter macht wie bisher, also faktisch hauptsächlich auf Englisch, Französisch und Deutsch setzt. Auch die Hinweise im bisherigen Programm zur Erhaltung der Regionalsprachen (S.10 s.u.) sowie zum Respekt vor "anderen sprachlichen...Gruppen" (S. 33 s.u.) können bei der zur Zeit vorherrschenden Sprachenpolitik kaum umgesetzt werden.

Esperanto ist eine Plansprache, die schon seit 1887 erfolgreich zur Verbesserung der internationalen Kommunikation beiträgt, besonders, weil sie relativ leicht zu erlernen ist. Esperanto ist als neutrale Sprache konzipiert und wirkt somit automatisch gegen Hegemoniestellungen von Sprachen mit hoher Sprecherzahl gegenüber Minderheitensprachen. Alle, die Esperanto lernen und verwenden, können sich auf 'gleicher Augenhöhe' verständigen. Esperanto hat nicht das Ziel, andere Sprachen zu verdrängen oder zu unterdrücken. Esperanto ist ein neutrales Hilfsmittel der Verständigung.

Niemand wird bei der Kommunikation bevorzugt oder benachteiligt. Wenn der Fremde meine Sprache lernt, wäre es für mich am einfachsten, für ihn aber nicht!

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